FAQ

Fragen und Antworten

Allgemeine Fragen

  • ausreichende räumliche und zeitliche Möglichkeiten für Entspannung, Ruhe, freies Spiel, selbst gewählte Tätigkeiten, Bewegung, Begegnung im Schulgebäude und im Freigelände…
  • Möglichkeiten zur freiwilligen Förderung individueller Neigungen durch offene Werkstätten, Interessengemeinschaften, Kursangebote …
  • Möglichkeiten für Tätigkeiten mit inhaltlichen Bezügen zum Unterricht
  • Bereitstellung von Mahlzeiten zur körperlichen Reproduktion und als Gemeinschaftsform…

Lernwerkstätten stehen den Kindern nach der regulären Unterrichtszeit an zwei bis drei Nachmittagen zur Weiterarbeit an ihren individuellen Lerngegenständen zur Verfügung. Sie werden von den Stammgruppenpädagogen betreut.

Die Kinder können innerhalb der angebotenen Betreuungszeiten von 7 – 17 Uhr (regulärer Schulbeginn um 8 Uhr) die Schule als Lern- und Lebensraum erleben, der vielfältige Erfahrungsmöglichkeiten bietet.

Die drei nachfolgend genannten Feste finden jährlich mit unserer gesamten Schulgemeinschaft statt.

  • Herbstfest: Donnerstag vor den Herbstferien
  • Adventfeier: Mittwoch vor den Weihnachtsferien
  • Sommerfest: Vorletzter Freitag vor den Sommerferien

Elternbeiträge

Da es sich bei unserer Schule um eine Schule in Freier Trägerschaft handelt, sind wir auf Beiträge der Eltern angewiesen, um den Schulbetrieb zu finanzieren. Die Elternbeitragsordnung regelt die Zahlung des monatlich zu entrichtenden Beitrages durch die Eltern.
Darin sind nicht die Kosten für die Teilnahme am Mittagessen oder der Milchversorgung enthalten.

Die ab 1. August 2013 geltenden Gebührensätze sind in der aktuellen Elternbeitragsordnung aufgeführt.

Elternbeiträge sind im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben anteilig steuerlich absetzbar. Entsprechende Bescheinigungen werden jeweils zu Beginn des Kalenderjahres rückwirkend ausgestellt.

Fahrtkosten:

Die Fahrtkosten zur Schule und nach Hause sind von den Eltern zu tragen. Sie können einen Antrag auf Übernahme im Landratsamt stellen. Dabei wird aber nur der Weg zur nächst gelegenen Grund- oder Regelschule erstattet. Beratung und Antragsformulare hierzu finden Sie im Büro der Schule.

Mittagessen (optional):

Das Mittagessen für die Kinder an unserer Schule wird von der Firma „Mahlzeit Catering Service“ geliefert. Für jeden Schüler schließen die Eltern einen Vertrag direkt mit dem Caterer ab. Die Abrechnung erfolgt dann ebenfalls durch den Caterer. Das Essen kostet derzeit 2,70 € (Stand Februar 2018).

Milchversorgung (optional):

Die Kinder können täglich zum Frühstück Milch trinken. Montags wird in der Stammgruppe der Bedarf erfragt. Die Kosten in Höhe von 0,60 € pro Woche werden per Lastschrift eingezogen.

Verpflegungspauschale:

Monatlich wird ein Betrag von 4,00 € für die Nutzung des hauswirtschaftlichen Bereichs erhoben. (Projekte der Essenzubereitung, Ausgabe des Essens, Kochen, Backen, Vesper,…)

Schwimmunterricht und Bustransfer:

Die Kinder der Jahrgänge 1 bis 6 gehen wöchentlich einmal am Donnerstag Schwimmen. Dafür fallen folgende Kosten an:

Hallennutzung = 0,82 € und Freibad = 1,00 € pro Schwimmtag ,Busfahrt = 0,75 € pro Fahrtstrecke

Die Abrechnung und der Lastschrifteneinzug erfolgen halbjährlich.

Materialgeld :

Das Materialgeld wird halbjährlich neu berechnet und steht für den Kauf von Heften, Ordnern und Kreativmaterial sowie das Kopieren von Arbeitsblättern zur Verfügung und wird im September und im April eingezogen

Primarstufe: zur Zeit 20,00 € pro Halbjahr,

Sekundarstufe: zur Zeit 30.00 € pro Halbjahr

Projektwochen, -tage und Exkursionen:

Hier werden Ausflüge zu ausgewählten Themen und Inhalten durchgeführt. Eventuell entstehende Kosten richten sich nach der Art der Veranstaltung und werden den Eltern rechtzeitig mitgeteilt.

Im Rahmen des Programms BuT (Bildung und Teilhabe) können diese Kosten vom Amt erstattet werden. Anträge dazu sind im Büro erhältlich.

Stammgruppenfahrten:

Stammgruppenfahrten finden jedes Schuljahr ab Jahrgang 1 statt und dauern zwischen 3 und max. 6 Tagen. Wir versuchen in Schullandheimen und Selbstversorgerhäusern unterzukommen und gemeinsam erlebnisreiche Tage zu organisieren.

Die Kosten betragen zwischen 30,00 € und ca. 200,00 €.

Im Rahmen des Programms BuT (Bildung und Teilhabe) können diese Kosten vom Amt erstattet werden. Anträge dazu sind im Büro erhältlich.

Ja, gern!

Da der Schulverein alleiniger Träger der Schule ist, obliegt ihm auch die komplette Finanzierung der Einrichtung. Die Erstellung eines fundierten Haushaltsplanes trägt in jedem Jahr zu einer gesicherten Arbeit bei. Geldspenden sind dabei in den letzten Jahren zu einer wichtigen Einnahmequelle geworden.

Der Schulverein ist als gemeinnütziger Verein anerkannt und deshalb auch berechtigt, für Geld- und Sachspenden Spendenquittungen zur Vorlage beim Finanzamt auszustellen.

Bankverbindung:

Schulverein „Franz von Assisi“ Ilmenau e.V.

Sparkasse Arnstadt – Ilmenau

IBAN: DE18 8405 1010 1113 0087 21

BIC/SWIFT: HELADEF1ILK

Sollte Ihre Spende einem bestimmten Zweck dienen, geben Sie diesen bitte als Kennwort ein.

Auch Sachspenden oder Arbeitsleistungen werden immer wieder benötigt.

In unserer Schule, an der kreatives Denken und Handeln eine Grundvoraussetzung ist, werden alle möglichen und unmöglichen Dinge gebraucht.

Im Eingangsbereich der Schule befindet sich eine Pinwand, an der die momentan benötigten Dinge aufgeführt sind.

Ihre Spenden sind als Zuwendungen für gemeinnützige Zwecke vollständig steuerabzugsfähig. Der Schulverein ist als gemeinnütziger Verein anerkannt und deshalb auch berechtigt, für Geld- und Sachspenden Spendenquittungen zur Vorlage beim Finanzamt auszustellen.

Spendenquittungen werden jährlich ausgestellt und am Jahresende zugesandt.

Wichtig ist deshalb, dass Sie Ihre Adresse im Verwendungszweck mit übermitteln, damit Ihnen auch die entsprechenden Steuerbescheinigungen zugestellt werden können.


Fragen zum Konzept

Es ist gut, wenn Menschen Vorbilder haben, an denen sie ihr eigenes Leben orientieren können. Auch eine Schule, die Kindern Lebensorientierung geben will, braucht solche Leitbilder. In Franz von Assisi (1181-1226) fanden wir einen Menschen, der in seinem Leben in überzeugender Weise deutlich gemacht hat, was es heißt, aus der Kraft der Liebe und des Vertrauens zu leben.

Auch wenn die gesellschaftlichen Strukturen zur Zeit Franz von Assisis andere waren als heute, hat das, was er als seinen Lebensweg erkannt und gelebt hat, nichts an Aktualität verloren. Im Gegenteil: angesichts der Grundprobleme unserer Zeit erscheint uns der Hinweis auf ihn mehr denn je notwendig. Sein Leben sollte uns immer wieder Anstoß sein, unsere eigene Lebensweise zu überdenken.

Deshalb soll der Name „Franz von Assisi“ richtungweisend über unserer Schule stehen und nach außen hin das Grundanliegen verdeutlichen. Gerade unseren Kindern, die auf der Suche sind, eigene Lebensformen und -ziele für sich zu finden, möchten wir das Leben, Denken und Wirken dieses Mannes als Denkanstoß mit auf den Weg geben.

Als Sohn eines reichen Tuchhändlers geboren, wuchs er in einer von Wohlstand und materieller Sicherheit geprägten Umgebung auf. Das Erleben der blutigen Kämpfe zwischen Assisi und Perugia, die folgende Gefängniszeit und eine schwere Krankheit lassen ihn sein bisheriges Leben grundlegend überdenken.

Er versuchte, ein neues Leben zu führen – zunächst mit kleinen Schritten, dann ganz und gar, als er erkannte, dass es sein Weg war, mit ganzem Herzen nach dem Evangelium zu leben.

Er entwickelte ein ganz besonderes Verhältnis zu allen lebenden Kreaturen. Er erlebte die Natur in ihren Grundelementen „Wasser, Feuer, Erde und Luft“ als lebendige Geschwister, die es zu achten und zu schützen gilt.

Er verließ seine Familie und seinen Reichtum, gab damit alle menschlichen Sicherheiten auf und begann ein Leben als Bettler im Dienst an Armen, Kranken und Verachteten. Schon nach kurzer Zeit folgten ihm viele Männer und Frauen, der franziskanische Geist breitete sich über das ganze Abendland aus.

Das Leben ohne materielle Sicherheit hatte für Franz von Assisi nichts von „trutziger Düsterkeit“, sondern war eine Stilfrage. Er liebte die Armut, „weil ihm das Leben ohne Eigentum begehrenswerter erschien als das Leben mit Eigentum. … Er erfuhr im „Leben ohne Eigentum“, wie er es nannte, gewissermaßen tagtäglich und stündlich sowohl Gott wie seine Nächsten, und zwar von ihrer sympathischsten Seite: er demonstrierte ihnen unter Einsatz seiner ganzen Persönlichkeit sein Vertrauen auf ihre Großzügigkeit. (Mario von Galli: Gelebte Zukunft; S.87)“

Darin äußerte sich seine durch und durch positive Lebenseinstellung. Man sagt von ihm, dass er als fröhlicher Bettler durch das Land gezogen ist voll von der Freude, die aus dem Herzen kommt und voller Vertrauen, das jede Angst vertreibt. Armut war für ihn auch eine Quelle des Friedens, weil jeder Besitz dazu verleitet, ihn durch Waffen verteidigen zu müssen.

Er wurde selbst zum Friedensstifter, in dem er auf Gewalt jeglicher Art verzichtete und seinem Gegenüber einen Vertrauensvorschuß entgegenbrachte. Seine übergroße Liebe zu jedem Menschen äußerte sich nicht nur in der Aufopferung für die Schwachen, sondern auch in der Bereitschaft zur Toleranz.

Wirkliche Gemeinschaft war für ihn dort zu finden, wo im Geist der Liebe miteinander gelebt wurde. Nicht unzählige Regeln, die erfüllt werden mussten, sondern einzig und allein das Evangelium sollte die Grundlage des Zusammenlebens sein. So verstand er später auch die empfangene göttliche Weisung: Geh und richte meine Kirche wieder auf.

Die besondere Lebenseinstellung des Franz von Assisi äußert sich nicht zuletzt auch in der allumfassenden Liebe zu allem, was lebt und das Leben umgibt. Wenn es uns heute gelänge, ein ähnlich persönliches Verhältnis zu unserer Umwelt zu entwickeln, wäre dies ein erster Schritt zur Bewahrung der Schöpfung.

Das Leben und Denken des Franz von Assisi kann uns heute u.a. dazu ermutigen,

  • bescheiden zu sein, wenn es um Geld, materielle Ansprüche, Macht und Erfolg geht,
  • höchste Ansprüche an uns selbst zu stellen, wenn es um das wahre Menschsein geht,
  • demütig zu sein, wenn es dem Menschsein anderer dient,
  • Kraft und Stärke zu zeigen, wenn es um den Einsatz für das wahre Menschsein geht, das heißt auch, dieses nicht zu verraten oder das eigene Gewissen zu verkaufen,
  • nach einem Reichtum an inneren Werten zu streben,
  • Ehrfurcht vor dem Leben zu haben,
  • Abschied von Überheblichkeit und Elitedenken zu nehmen,
  • Kreativität als Ausdruck natürlicher Schöpferkraft und Lebendigkeit zu entfalten,
  • keine Ideologie aufzubauen, sondern ein Denken zu befördern, das das wahre Menschsein unterstützt und zum Frieden befähigt,
  • das Gute, das heißt all das, was dem wahren Menschsein dient, zu suchen und zu vermehren.